Samstag, 11 Jul 2020
Foto: Luigi Mengato / CC BY-SA 2.0 via Flickr
 1-2 Minuten Lesezeit  244 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Die Vermittlung von allgemeinen IT-Kenntnissen spielt in den Weiterbildungsstrategien deutscher Unternehmen eine zentrale Rolle. Doch wie die Fünfte Europäische Erhebung zur beruflichen Weiterbildung zeigt, bleiben Soft Skills, also soziale und persönliche Kompetenzen, auch in Zeiten des digitalen Wandels wichtig – gerade weil neue technische Entwicklungen solche Qualifikationen verlangen.

empty alt
Foto: Csaba Nagy / CC0 (via Pixabay)

High Yield rentiert im Minus

Der digitale Wandel geht weit über die technische Entwicklung hinaus und stellt an die Beschäftigten neue Anforderungen, die wichtig für die Arbeitsorganisation in den Unternehmen sind. Deshalb gehören nicht nur professionelle IT-Kenntnisse zu den wichtigsten Mitarbeiterqualifikationen der Zukunft, sondern weiterhin auch Soft Skills wie Teamfähigkeit oder Problemlösungskompetenz.

Wie wichtig die Qualifikation von Mitarbeitern für die Unternehmen ist, zeigt auch die jüngste IW-Weiterbildungserhebung: Deutsche Firmen investieren jährlich rund 34 Milliarden Euro in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter – auch um sie fit für die Digitalisierung zu machen. Doch der digitale Wandel stellt nicht nur neue Anforderungen an die Weiterbildungsinhalte, sondern bietet auch digitale Lernmöglichkeiten wie Online-Kurse, Lernvideos oder computerbasierte Selbstlernprogramme. Schon heute greifen 84 Prozent der weiterbildungsaktiven Unternehmen darauf zurück – vor allem, weil sich diese gut in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Auch Unternehmen in anderen europäischen Ländern stehen vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter kontinuierlich weiterzubilden. Eine internationale IW-Studie zeigt, dass sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte passende Qualifikationsangebote – inhaltlich wie methodisch – suchen. Hier sind Politik, Sozialpartner und Wirtschaft gleichermaßen gefragt, bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote bekannter zu machen und regelmäßig zu prüfen, wie diese noch stärker auf die Bedarfe der Unternehmen zugeschnitten werden können.



Quelle: IW Köln


#mehrGesellschaft
Deutschland ist nicht durch und durch rassistisch, aber es gibt gefährliche rassistische Tendenzen.
Foto: Euku / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Rassismus in Deutschland: Schwarze Abgeordnete fordern "mehr Bereitschaft zuzuhören"

Die beiden schwarzen Abgeordneten Aminata Touré und Karamba Diaby haben an die Gesellschaft appelliert, sich intensiver mit Rassismus auseinanderzusetzen und bei rassistischen Vorfällen nicht...
Die Schulen benötigen die Zeit, um sich auf eine neue Art des Unterrichts einzustellen.
Foto: Andy Falconer

Schulen benötigen Zeit für das neue Lernen

Seit Mitte März befinden sich Schüler, Eltern und Lehrer in einem permanenten Ausnahmezustand. Mit der Entscheidung, alle Schulen zu schließen, hat die Landesregierung richtig gehandelt. Sie dürfte...
Werde der Werkvertrag verboten, stünden einige Unternehmen "vermutlich kurzfristig vor erheblichen Personalproblemen".
Foto: Jai79 / CC0 (via Pixabay)

Geplantes Verbot von Werkverträgen: Fleischwaren-Präsidentin zweifelt an Durchsetzungsfähigkeit

Sarah Dhem, Präsidentin des Bundesverbandes der Fleischwarenindustrie, ist skeptisch, dass das von der Bundesregierung angekündigte Verbot von Werkverträgen in der Fleischwirtschaft so umgesetzt...
Der Begriff Rasse gehört, um es klar zu formulieren, auf den Müllhaufen der Geschichte.
Foto: Gemma Chua-Tran

Nicht unantastbar

Kritiker wittern eine Scheindebatte. Sie sprechen von Symbolpolitik ohne Gehalt, die sich wie so oft darin erschöpft, das gute Gewissen zu streicheln. Und sie warnen davor, ohne Not Hand an die...
In Deutschland leben etwa 17 Millionen Menschen in Single-Haushalten, vor allem in Städten und Großstädten.
Foto: Joseph Gruenthal

Soziale Isolation kostet uns Lebensjahre

Der international bekannte Psychiater, Hochschullehrer und Stressforscher Mazda Adli rechnet mit einer Zunahme psychischer Belastung der Bevölkerung infolge der Corona-Krise. "Ich gehe davon aus,...
Besonders lange dauert dabei die sogenannte Kundenphase von der Antragstellung bis zum Eingang der vollständigen Antragsunterlagen.
Foto: succo / CC0 (via Pixabay)

Arbeitslosengeld: Im Schnitt 49 Tage von Antragstellung bis Auszahlung

Wer seinen Job verliert und Arbeitslosengeld beantragt, muss im Schnitt 49 Kalendertage bis zur Auszahlung warten. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der...
Unerkannte Infektionsherde wären gerade in Schulen fatal.
Foto: Annie Spratt

Guter Unterricht durch Lehrer vor Ort ist durch nichts zu ersetzen

Die Bänder in der Autoindustrie laufen wieder, in der Bundesliga rollt der Ball: Wo es handfeste wirtschaftliche Interessen gibt, finden sich Wege aus der Corona-Krise. Alle Hebel werden in Bewegung gesetzt....
Back To Top