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Rund 25 Prozent der Lehrkräfte an deutschen Schulen müssen in den kommenden Jahren ersetzt werden. Doch der Nachwuchs fehlt.

Unruhe der Eltern überträgt sich auf Kinder.
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Kinder vor Corona-Panik schützen

Bundesweit gibt es mittlerweile einen so großen Engpass an Lehrkräften, dass viele Bundesländer bereits Seiteneinsteiger beschäftigen müssen. Und das Problem wird in den kommenden Jahren immer größer: So zeigt der aktuelle Bericht des Statistischen Bundesamt zum Schuljahr 2018/2019, dass rund 25 Prozent der Lehrkräfte in Deutschland mindestens 55 Jahre alt sind und damit in den kommenden zehn Jahren ersetzt werden müssen. In einigen ostdeutschen Bundesländern liegt dieser Anteil sogar bei über 40 Prozent.

Das ist gerade deshalb hoch problematisch, weil in den jetzigen Klassenzimmern die Fachkräfte von Morgen sitzen. Und für Digitalisierung, Inklusion, Elternarbeit und Integration werden zusätzliche Lehrkräfte dringend gebraucht.

Um dem zunehmenden Mangel an Lehrern und Lehrerinnen entgegenzuwirken, sollten ausländische Lehrkräfte und Studienanfänger stärker in den Fokus der Fachkräftesicherung gerückt werden. Denn wie das Statistische Bundesamt berichtet, hatten im Schuljahr 2018/2019 nur 1,4 Prozent der rund 686 000 voll- und teilzeitbeschäftigten Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ausländische Wurzeln. In anderen stark gesuchten Berufen wie Informatiker oder Ingenieur hat inzwischen jeder zehnte Beschäftigte einen ausländischen Pass.

Zudem könnte sich die Beschäftigung von ausländischen Lehrkräften positiv auf die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund auswirken und ihnen dabei helfen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern.



Quelle: IW Köln
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