Foto: Elien Dumon / CC0 (Unsplash)

Die Regierung plant, zwei Milliarden in die Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder zu investieren. Das Geld ist gut angelegt: Die Betreuung erleichtert Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördert die Entwicklungs- und Teilhabechancen der Kinder. Allerdings ist noch gar nicht klar, wie viel die Betreuung tatsächlich kosten wird – und was Ganztagsbetreuung eigentlich bedeutet.

Weiterlesen: Ganztagesbetreuung für Grundschulkinder: Viele Unklarheiten

Foto: fsHH / CC0 (via Pixabay)

Die Grundrente stellt die Große Koalition auf eine harte Prüfung. Ohne Bedürftigkeitsprüfung begünstigt die Grundrente in vier von fünf Fällen Rentner, die keine steuerfinanzierte Hilfe brauchen. Selbst eine abgespeckte Prüfung der Einkommensverhältnisse wäre nicht treffsicher und käme deshalb teuer zu stehen. Das Problem verschämter Altersarmut vermögen die diskutierten Konzepte erst gar nicht zu heilen.

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Das Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Institut der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung stellt Deutschland in einer neuen Studie ein Armutszeugnis aus: Die Ungleichheit steigt weiter, so der Befund. Allerdings kommen dabei wichtige Aspekte zu kurz – mit denen sich das Bild differenzierter darstellt.

Weiterlesen: Einkommensungleichheit: Wichtige Aspekte übersehen

Julia KlöcknerFoto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Die Verbraucherorganisation foodwatch ist wegen der Geheimhaltung einer Studie zur Nährwertkennzeichnung gegen das von Julia Klöckner geführte Bundesernährungsministerium vor Gericht gezogen. Eine entsprechende Klage gegen das Ministerium reichte die Organisation am Montag beim Verwaltungsgericht Köln ein. Frau Klöckner hatte im April dieses Jahres einen von ihrem Ministerium redaktionell bearbeiteten Bericht des staatlichen Max-Rubner-Instituts zur Nährwertkennzeichnung bei Lebensmitteln vorgestellt - die zugrundeliegende Original-Studie mit der rein wissenschaftlichen Bewertung der Experten, die der Nutri-Score-Ampel ein positives Zeugnis ausstellt, will sie jedoch auch auf mehrfache Nachfrage von foodwatch nicht herausgeben.

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Der Wissenschaftsrat fordert mehr Weiterbildungsmöglichkeiten an Hochschulen. Nur so gibt es künftig genug qualifizierte Fachkräfte, sagen die Experten, die Bund und Länder in Hochschulfragen beraten. Das Problem: Das EU-Beihilferecht hindert die Hochschulen daran, Weiterbildung kostenfrei anzubieten – und nicht jeder kann sich die hohen Gebühren leisten.

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