Sonntag, 09 Aug 2020
Die Ver.di-Bundesverwaltung am Paula-Thiede-Ufer in Berlin-Mitte
Die Ver.di-Bundesverwaltung am Paula-Thiede-Ufer in Berlin-Mitte Foto: Jörg Zägel / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)
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Der neue ver.di-Landesbezirksleiter von Berlin und Brandenburg, Frank Wolf, will den Mitgliederschwund in der Dienstleistungsgewerkschaft stoppen. »Da müssen wir gegensteuern«, sagte Wolf der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Dienstagsausgabe). Zuletzt war die Mitgliederzahl des Landesbezirks Berlin-Brandenburg nach Angaben der Gewerkschaft von 160.000 (2015) auf 157.000 (2018) zurückgegangen. Seit Längerem gehen die Mitgliederzahlen zurück, das liege auch daran, dass so viele Beschäftigte in den Ruhestand gehen.

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Foto: Ria Algra / CC0 (via Pixabay)

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Der Gewerkschaftsvorsitzende will den Rückgang auch dadurch aufhalten, indem neue Branchen organisiert werden und Hochburgen gehalten werden. Besonders im Gesundheitsbereich und besonders bei jüngeren Beschäftigten kann ver.di Zuwächse verzeichnen. Den Fachkräftemangel im Öffentlichen Dienst in Berlin hält der neue Gewerkschaftschef als ein »vor Jahren hausgemachtes Problem durch den Senat«. »Bei der geringen Bezahlung, die es im öffentlichen Dienst teilweise gibt, brauchst du die Jobs doch gar nicht auszuschreiben«, sagte Wolf.

Der ver.di-Landesbezirksleiter kündigte gegenüber »nd« an, gemeinsam mit dem rot-rot-grünen Senat das Thema Digitalisierung angehen zu wollen. Und wie sie im Sinne der Beschäftigten gestaltet werden können. Dass die Digitalisierung mit einer unglaublichen Dynamik passiere, sei real, so Wolf.



Quelle: ots/neues deutschland
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