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Samstag, 30 Mai 2020
Armin Laschet will ins Kanzleramt
Foto: Christliches Medienmagazin pro / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Leichtsinn im Krisenmanagement: Gar nicht alles ist gut gelaufen

Essen (ots) - In der neu aufgeflammten Debatte über die Klimaschutzziele der Bundesregierung hat RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz vor einem Aufweichen des Klimapakets der Bundesregierung gewarnt. Es enthalte viel Vernünftiges, etwa dass auch Treibstoffe an der Tankstelle und fürs Heizen mit einem CO2-Preis belegt würden, sagte der Chef des Essener Energiekonzerns am Montag der in Essen erscheinenden "Westdeutsche Allgemein Zeitung" (WAZ, Dienstagsausgabe). "Den in nächtlichen Runden mühsam erzielten Kompromiss kurz darauf wieder in Frage zu stellen, wäre für mich nicht nachvollziehbar. Man sollte nicht beim ersten Gegenwind gleich wieder umkehren. Wichtig ist, in einen Umsetzungsmodus zu kommen", betonte Schmitz weiter. Umweltverbände und Opposition werfen der Bundesregierung mit Blick auf den am Wochenende vorgelegten Entwurf für das neue Klimaschutzgesetz vor, die vor rund zwei Wochen mühsam ausgehandelten Ergebnisse des Klimapakets bereits wieder zu verwässern. Die Bundesregierung bestreitet dies.



Quelle: ots/Westdeutsche Allgemeine Zeitung


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