#zeitfokus.

Freitag, 05 Jun 2020
Die Enttäuschung in der Wirtschaft ist groß. Dass die Durststrecke anhält, war vielen bewusst und wohl auch, dass noch viele Monate Vorsicht oberstes Gebot ist.
Foto: Elliot Alderson

Durststrecke

Düsseldorf (ots) - Die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Gabriela Heinrich hat nach dem Vorstoß von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für eine neue Sicherheits- und Verteidigungspolitik vor nationalen Alleingängen gewarnt. "Nationale Alleingänge darf es in der deutschen Sicherheitspolitik niemals geben", sagte Heinrich der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag). Deutschland übernehme bereits vielfältig Verantwortung auf der internationalen Bühne, nicht nur militärisch, sondern auch durch politisches und humanitäres Engagement. "Frau Kramp-Karrenbauers Vorschläge sind wohl der Versuch, von innerparteilichen Diskussionen abzulenken", sagte Heinrich. Trotzdem prüfe man diese natürlich sehr genau. "Beim genauen Hinsehen fällt leider auf, wie vage und unkonkret die Vorschläge sind", so die für Außen- und Verteidigungspolitik zuständige Abgeordnete.



Quelle: ots/Rheinische Post


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