Die Lage im Nahen Osten ist explosiver, als es zuletzt - auch überdeckt von der die ganze Welt beschäftigenden Corona-Krise - erschienen sein mag.
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Zurück auf der Tagesordnung: Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern

Düsseldorf (ots) - In der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Auszählung weiterer Stimmen in der Präsidentschaftswahl gerichtlich verhindern zu lassen, sieht der Kommunikationswissenschaftler Bernhard Pörksen von der Uni Tübingen "die Propagandamethode des Präsidenten in Reinkultur". Der Düsseldorfer Rheinischen Post (Online-Ausgabe) sagte Pörksen: "Es geht darum, durch das schlichte Meinen und das Behaupten Wunschwirklichkeiten und letztlich Fakten zu schaffen, sich noch vor der Auszählung als Sieger zu inthronisieren. Hier offenbart sich die Mentalität eines Diktators, nicht die eines demokratischen Politikers. Trumps Ankündigungen sind ein Beleg für den unbedingten Willen zur Macht." Trumps Äußerungen in der Wahlnacht wertete Pörksen als Zeichen für die Erosion der Demokratie in den USA. "Denn hier wird in den Deutungskämpfen unter Echtzeitbedingungen, die selbst zur ungesunden Überhitzung des Kommunikationsklimas beitragen, die Legitimität einer demokratischen Wahl selbst attackiert. Und dies vom Amtsinhaber, der die Spaltung und nicht die Einigung der Gesellschaft als politisches Geschäftsmodell entdeckt hat."

Quelle: ots/Rheinische Post
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