Donnerstag, 13 Aug 2020
Die SPD-Vorsitzende Esken hatte in einem Zeitungsinterview einen "latenten Rassismus in den Reihen der Sicherheitskräfte" beklagt .
Foto: Bankenverband / CC BY-ND 2.0 (via Flickr)

Bundesjustizministerin sieht kein "strukturelles Rassismusproblem" bei Polizei

Bielefeld (ots) - Seit 2001 lenkt Clemens Tönnies die Geschicke auf Schalke. Seitdem wurde S04 dreimal Pokalsieger, fünfmal Vize-Meister und spielte zehnmal in der Champions League. Eine durchaus ansehnliche Bilanz. Doch zuletzt wurden die sportlichen und wirtschaftlichen Probleme immer größer. Aktuell ist sogar eine millionenschwere Landesbürgschaft im Gespräch. Von einer Zusage wollte Ministerpräsident Armin Laschet am Morgen noch nichts wissen, wenige Stunden später wirft der umstrittene Klubboss in Gelsenkirchen das Handtuch. Der Zusammenhang liegt auf der Hand: Mit Tönnies will in der Politik zum jetzigen Zeitpunkt niemand Geschäfte machen. Für den Fußball-Bundesligisten bietet der Rückzug von Tönnies die Chance auf einen Neuanfang. Die Corona-Krise hat gezeigt, auf welch wackligen ökonomischen Füßen Schalke 04 steht - trotz finanzieller Unterstützung aus Rheda-Wiedenbrück. Das Gesamtpaket Bundesliga muss rund um das Berger Feld neu geschnürt werden. Die angestrebte Verdienstobergrenze für die Profis ist das richtige Signal. Denn eines braucht Schalke noch mehr als Geld um zu Überleben - die Identifikation mit den Zigtausenden Fans, die sich die königsblaue Malocherattitüde ganz bewusst ausgesucht haben.

Quelle: ots/Neue Westfälische
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