Halle (ots) - Dass er zum Zeitpunkt des Erwerbs der Waffe von dem problematischen Umfeld, das heute unter der Überschrift "Nordkreuz" bekannt ist, nichts gewusst haben will, überzeugt keineswegs. Seinerzeit gab es längst Anhaltspunkte. Auch ließ Caffier Fragen der "tageszeitung" monatelang unbeantwortet. Und als es der "taz"-Journalistin gelang, ihn bei einer Pressekonferenz zu stellen, behauptete er, das Ganze sei privat - um sich nun im "Spiegel"-Interview zerknirscht zu geben.

Dabei hat ein Innenminister eine Vorbildfunktion. Und es steht die Frage im Raum, ob die Aufklärung bei "Nordkreuz" nicht vorankommt, weil womöglich eine Nähe zum politisch Verantwortlichen existiert. Nein, so kann sich Caffier nicht davonstehlen.



Quelle: ots/Mitteldeutsche Zeitung
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