Wenn Klimaschutz lediglich auf dem Papier stattfindet, ist das staatlich subventionierter Klimabetrug.
Foto: Goran Horvat

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Köln (ots) - Der Impfgipfel! Er hat gekreißt. Und was ist herausgekommen? Mit der Kanzlerin gesprochen: "Es war wichtig, dass wir das mal diskutiert haben." Nämlich die Frage, welche entzogenen Grundrechte man Geimpften wieder zuteilen könnte.

Allein schon diese Debatte, mit hehren verfassungsrechtlichen Argumenten geführt, setzt die noch nicht Geimpften unter gewaltigen Druck. Diesen Druck werden Ärzte bei der Nachfrage nach den Injektionen spüren.

Denn die Motivation der potenziellen Impflinge ist doch nicht das größte Problem. Viel wichtiger wäre es, festzulegen, wie sie behandelt werden können.

Konkret: Soweit aus den Ländern Daten dazu vorliegen, wurde bislang nur gut die Hälfte der Einwohner ab 60 Jahren zumindest einmal geimpft. Auch wenn sie komplett versorgt sind, bleibt die sogenannte Gruppe 6: alle Erwachsenen unter 60 ohne besondere Risikofaktoren und berufliche Exposition. Das sind sage und schreibe 45 Millionen Menschen, die sich bei Arztpraxen und Betriebsmedizinern vorstellen sollen. Dort stehen im Mai knapp 1,6, im Juni durchschnittlich 3,5 Millionen Impfdosen pro Woche zur Verfügung. Das sollte bedenken, wer sich auf das nun angekündigte Ende der Priorisierung freut.

Jeder, sagt die Kanzlerin, darf sich dann um einen Termin bemühen. Soll es Windhundrennen geben wie bei der Verteilung von Astrazeneca-Dosen an über 60-Jährige? Soll Praxispersonal landauf, landab von Anrufern bedrängt werden? Setzen sich Konzerne wie BASF und VW mit ihren medizinischen Stäben durch? Hier faire Lösungen zu finden wäre eine Aufgabe des Gipfels gewesen - wenn denn schon die digitale Impfbescheinigung zur Voraussetzung für ein normales Leben werden soll.

Quelle: Kölnische Rundschau
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