Dienstag, 22 Sep 2020
Als Vorteile der geplanten Neuverteilung der Aufgaben führte das Ministerium an, dass die Kontroll-Belastung auf den Bauernhöfen verringert werde, da nur noch eine Behörde zuständig sei.
Foto: Matthias Böckel

Antibiotika im Stall: Agrarministerium will Landesbehörde Kontrolle entziehen

Frankfurt (ots) - Es waren keine dummen Zufälle, die die Bilanz von Ola Källenius im ersten Jahr an der Daimler-Spitze verhagelten. Es sind Probleme wie Dieselskandal, Elektrostrategie und die Allianz mit Renault-Nissan. Unter Källenius' Vorgänger Dieter Zetsche hat Daimler letzte, strategisch verlorene Jahre erlebt: Große Entscheidungen blieben offen, radikaler Wandel kam nicht infrage. Doch mit der Interpretation, dass Zetsche ein schweres Erbe hinterlassen habe, kann Källenius nicht kommen. Er hat sein Berufsleben in Schlüsselpositionen bei Daimler verbracht. Nun versucht er, mit klassischen Sparprogrammen gegenzusteuern. Das muss sein - nicht nur, um Aktionären höhere Dividenden und Beschäftigten höhere Prämien zahlen zu können. Vor allem braucht der Konzern Geld für Investitionen. Während Konkurrenten in Zukunftstechnologien investieren, arbeitet man in Stuttgart Hausaufgaben nach. Manches Projekt, das die Zukunft sichern sollte, wird zusammengestrichen. So droht Daimler hinterherzufahren.



Quelle: ots/Frankfurter Rundschau


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