Dienstag, 22 Sep 2020
Eine von den Arbeitgeberverbänden eingesetzte Kommission zur Zukunft der Sozialversicherung hatte zuvor betont, nur mit konsequenten Reformen und teils unbequemen Maßnahmen könne erreicht werden.
Foto: skeeze / CC0 (via Pixabay)

Höheres Renteneintrittsalter völlig inakzeptabel

Berlin (ots) - Die Demokratie-Aktivisten in Belarus wollen sich bei ihrem Kampf gegen Machthaber Alexander Lukaschenko auch von Gewalt nicht stoppen lassen. "Die Regierung setzt Gewalt ein, damit die Leute wieder Angst bekommen. Doch das funktioniert nicht mehr", sagte Maria Kolesnikowa, eine der führenden Oppositionellen in Minsk, im Gespräch mit dem Tagesspiegel (Samstagausgabe). Die Sicherheitskräfte des umstrittenen Präsidenten Lukaschenko gehen seit Mitte der Woche wieder verstärkt gegen Andersdenkende vor. Erneut gab es viele Festnahmen. Medienberichten zufolge soll Lukaschenko am Freitag außerdem die halbe Armee seines Landes in Kampfbereitschaft versetzt haben."Selbst Gewalt kann den Wunsch der Menschen, in einer Demokratie zu leben, nicht stoppen", sagte Kolesnikowa. Ihr Land könne nicht mehr so sein, wie in den vergangenen 26 Jahren unter Lukaschenko, erklärte Kolesnikowa weiter. Sie sei sich aber auch bewusst, dass ihr Kampf für Demokratie Kraft und Geduld koste. Die Europäische Union rief sie dazu auf, "neutral und gemeinsam mit Russland" als Mediator oder Moderator aufzutreten, um einen Dialog zwischen dem Koordinierungsrat der Demokratiebewegung und Lukaschenko in Gang zu bringen.

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Quelle: ots/Der Tagesspiegel
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