Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Ich bin schon sehr gespannt, welche Ideen und Vorstellungen die Jugendlichen mitbringen."
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Ich bin schon sehr gespannt, welche Ideen und Vorstellungen die Jugendlichen mitbringen." Foto: Jakob Gottfried / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia
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Wie entsteht Politik? Wie funktioniert ein Ministerium und vor allem: Wie arbeitet man dort an der Zukunft? Heute und morgen übernehmen 21 junge Männer und Frauen ab 16 Jahren das Bundesumweltministerium. In einem zweitägigen Planspiel erarbeiten die Teilnehmenden einen Aktionsplan zum Thema "Nachhaltige Mobilität in der Stadt". Gleichzeitig übernehmen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Zusammenarbeit mit der Internetredaktion die Social-Media-Kanäle des Bundesumweltministeriums und berichten über ihre "ministerielle" Arbeit.

Kooperative Wohnungspolitik mit straffen Genehmigungsverfahren, Bereitstellung bezahlbarer städtischer Flächen und eine Erhöhung der Wohnraumförderung sollte an Stelle abenteuerlicher Reglementierungsversuche treten.
Foto: Karlheinz Pape

Aus Fehlern lernen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Ich bin schon sehr gespannt, welche Ideen und Vorstellungen die Jugendlichen mitbringen. Dabei kann ich mir gut vorstellen, dass da einige sehr gute Überlegungen drin stecken.

Der Blick, mit dem die Jungen und Mädchen jungen Erwachsenen da ran gehen, ist ja eine völlig andere als die der Expertinnen und Experten, die sich tagtäglich mit dem Thema beruflich befassen. So ein Perspektivwechsel tut da oft sehr gut."

Im Rahmen der Übernahme der Ministeriumsgeschäfte lernen die Jugendlichen die Arbeitsabläufe einer obersten Bundesbehörde kennen. Der Entwurf des Aktionsplans wird in eine offizielle Vorlage eingebettet, zu der eine inhaltliche Rücksprache mit Staatssekretär Jochen Flasbarth gehört.

Abschließend tauschen sich die Jugendlichen mit der Bundesumweltministerin zum Planspiel und ihren Erfahrungen aus. Parallel erarbeitet eine Gruppe von Jugendlichen im Referat Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Redaktionskonferenzen die Begleitung des Planspiels über die Social-Media-Kanäle des Bundesumweltministeriums.

Über die Kampagne "Projekt Erdballkunde - Jugend macht Umwelt" lädt das Bundes-umweltministerium Jugendliche und junge Erwachsene ein, sich über Umweltpolitik zu informieren und aktiv zu beteiligen. Verschiedene Aktionen und Projekte bilden dabei den Rahmen für eine Beteiligungsplattform zur Umweltpolitik: Von Journalismus über einen Kongress bis zu einer Studie - alles aus den Köpfen und Händen junger Menschen - ermöglicht das Bundesumweltministerium mehrere tiefe Einblicke in die umweltpolitische Arbeit.

Weitere Informationen: www.erdballkunde.de



Quelle: BMUB


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