Foto: Arjen Zwart / Frederike Geerdink
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Mit Erleichterung hat der Deutsche Journalisten- Verband auf den Freispruch für die niederländische Journalistin Frederike Geerdink in der ostanatolischen Stadt Diyarbakir reagiert.

Es kann also durchaus sein, dass sich Wladimir Putin mit dem Druck auf seine Forschungseinrichtungen und der vermeintlichen Spitzenleistung überhaupt keinen Gefallen getan hat.
Foto: Дмитрий Осипенко

Mit Impfung an die Weltspitze?

Das Gericht war einem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt, die Klage gegen die Journalistin fallen zu lassen. Nach einem Interview mit einem hochrangigen Kurden-Politiker war die Journalistin wegen Propaganda für eine terroristische Organisation angeklagt gewesen. Im Falle einer Verurteilung hätten ihr bis zu fünf Jahre Haft gedroht. Der DJV und internationale Journalistenorganisationen hatten gegen den Prozess protestiert und die sofortige Freilassung von Frederike Geerdink gefordert.

"Ich freue mich für die Kollegin und hoffe, dass sie in der Türkei wieder frei und ungehindert arbeiten kann", erklärte DJV- Bundesvorsitzender Michael Konken. "Der angemessene Ausgang dieses Falls darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass kritischer Journalismus in der Türkei unerwünscht ist und nach wie vor etliche Journalisten wegen angeblicher Terrorismusnähe oder auch nur regierungskritischer Berichte hinter Gittern sitzen." Es bleibe deshalb bei dem in der vergangenen Woche geäußerten Appell des DJV an die Bundesregierung und die europäischen Institutionen, in ihren Kontakten zur Türkei auf die Einhaltung der elementaren Menschenrechte, zu denen die Pressefreiheit gehöre, zu bestehen. "Über den Freispruch für Frederike Geerdink dürfen wir nicht zur Tagesordnung übergehen", mahnte Konken.



Quelle: DJV


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