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Die skandinavischen Länder, allen voran Schweden, spielen eine Vorreiterrolle: Anders als beispielsweise in Deutschland wird dort seit 2016 der Warenhandel immer weiter umstrukturiert: durch bargeldloses, digitales Bezahlen. Ob beim Bäcker, dem Arzt oder gar in der Kirche, Vieles wird unkompliziert digital gezahlt.

Als Vorteile der geplanten Neuverteilung der Aufgaben führte das Ministerium an, dass die Kontroll-Belastung auf den Bauernhöfen verringert werde, da nur noch eine Behörde zuständig sei.
Foto: Matthias Böckel

Antibiotika im Stall: Agrarministerium will Landesbehörde Kontrolle entziehen

In Deutschland gestaltet sich die Debatte dagegen wesentlich schwieriger: Die Lager der Befürworter und Gegner diskutieren lebendig miteinander. Tendenziell stemmt sich die deutsche Gesellschaft jedoch gegen die Verbannung ihres liebgewonnen Bargelds.

Im Themenmodul "Leben ohne Bargeld?" geht Moderator Stephan Kulle dieser Auseinandersetzung auf den Grund: Welche Argumente sind stärker? Zu Gast sind der Finanzwissenschaftler Prof. Max Otte von der Universität Graz und der Jurist und Anti-Korruptionsexperte Prof. Peter Fissenewert.

Soll das Bargeld abgeschafft werden, um so Kriminalität, Drogenhandel und die aktuelle Terrorfinanzierung zu erschweren? Ist das Bezahlen auf digitalen Wegen wirklich praktischer und zeitgemäßer? Oder wiegt das Argument stärker, dem Staat nicht die Kontrolle und Überwachung unseres Kaufverhaltens durch die Digitalisierung der Bezahlwege zu ermöglichen, wie die Gegner der Bargeldabschaffung betonen? Auch Datenschützer kritisieren unter diesem Aspekt den zunehmenden Umstieg auf elektronische Bezahlung.

Welche Rolle das Geld in der Geschichte der Menschen spielt und gespielt hat, das zeigt phoenix zum Abschluss des Themenschwerpunktes in der Dokumentation "Kulturgeschichte - Geld".

phoenix Thema: Leben ohne Bargeld? - Donnerstag, 19. Mai 2016, 12.45 Uhr



Quelle: ots/phoenix


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