Sonntag, 05 Jul 2020
Foto: HPI
 1-2 Minuten Lesezeit  387 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Potsdam. 40 talentierte Nachwuchsinformatiker aus ganz Deutschland hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) vom 23. bis 25. Januar zu Gast. Die 36 Schüler und vier Schülerinnen hatten an der ersten Runde des 33. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) teilgenommen. Das Potsdamer Camp soll die Teilnehmer auf die kniffligen Aufgaben der zweiten Runde vorbereiten. Die Jugendlichen können bei dem Camp auch testen, ob der deutschlandweit einmalige Studiengang IT-Systems Engineering, der am HPI angeboten wird, für sie in Frage kommt.

Franz-Josef Overbeck
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Ruhrbistum will alle Priester noch einmal durchleuchten

Bei dem Camp werden die Teilnehmer, die sich dafür am HPI beworben hatten, in kleinen Teams algorithmische Aufgaben lösen: Die Schüler erstellen kleine Programme, um eine logische Methode für ein alltägliches Problem zu finden. Für jede richtig gelöste Aufgabe erhalten die Gruppen Punkte. Diese können die Teilnehmer dann in dem virtuellen Spiel „Zug um Zug/Days of Wonder“ nutzen, um Zugstrecken zu bebauen. Ziel ist es dabei, möglichst große Streckenabschnitte zu bebauen, um Zug um Zug an den anderen Teams vorbeizuziehen.

Die jungen Nachwuchsinformatiker werden bei dem Camp vom HPI-Studentenklub „Schüleraktivitäten“ betreut und werden von diesem in die Programmiersprache Java und die Entwicklungsumgebung Eclipse eingeführt. Des Weiteren bekommen die Teilnehmer wichtige Grundlagen der Softwareentwicklung, das Arbeiten in kleinen Teams, Anwendung von Objektorientierung und Erarbeitung komplexer Algorithmen vermittelt. In einer abschließenden Präsentation am Sonntag, dem 25. Januar, werden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen präsentiert.

Hinweis für Redaktionen: Bei Teilnahmewunsch bitten wir um Anmeldung unter presse(at)hpi.de oder 0331–5509-175.

Weitere Informationen zu Schülerveranstaltungen des HPI gibt es hier: http://www.hpi.de/schueler.

Hintergrund zum Bundeswettbewerb Informatik

Der Bundeswettbewerb Informatik findet seit 1980 statt und ist damit der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben (www.bwinf.de). Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler bis zum 21. Lebensjahr, steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von den Landes-Kultusministerien empfohlen. Ziel des Wettbewerbs ist es, solche Spitzentalente herauszufordern und zu fördern, die Computer nicht nur bedienen, sondern auch beherrschen wollen. Unter den ehemaligen Siegern sind sowohl Professoren als auch Firmengründer. Das HPI arbeitet seit Jahren eng mit dem Bundeswettbewerb zusammen. 2005 richtete es die 23. Endrunde und 2012 das 30. Finale in Potsdam aus.

Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Saarbrücker Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

#mehrGesellschaft
Womöglich ist die Zeit der "Alles-unter-einem Dach"-Häuser einfach vorbei.
Foto: Magnussen, Friedrich (1914-1987) - Stadtarchiv Kiel / CC BY-SA 3.0 DE (via Wikimedia Commons)

Die Zeit der Warenhäuser ist vorbei

Was für ein Niedergang! Einst war die Warenhaus-Branche eine Sammlung klangvoller Namen: Horten, Hertie, Karstadt, Kaufhof teilten sich den großen Umsatzkuchen. Dann kam Amazon und machte den Weg...
Treffend spricht Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen davon, dass hier der Flügel längst der ganze Vogel geworden sei.
Foto: Vincent Eisfeld / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Die AfD macht sich selbst verdächtig

Die Beobachtung ihres gesamten Landesverbandes durch den Verfassungsschutz hat sich die Brandenburger AfD selbst zuzuschreiben. Wenn zum einen der AfD-Landeschef Andreas Kalbitz selbst dem eigenen...
Besonders lange dauert dabei die sogenannte Kundenphase von der Antragstellung bis zum Eingang der vollständigen Antragsunterlagen.
Foto: succo / CC0 (via Pixabay)

Arbeitslosengeld: Im Schnitt 49 Tage von Antragstellung bis Auszahlung

Wer seinen Job verliert und Arbeitslosengeld beantragt, muss im Schnitt 49 Kalendertage bis zur Auszahlung warten. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der...
Der Begriff Rasse gehört, um es klar zu formulieren, auf den Müllhaufen der Geschichte.
Foto: Gemma Chua-Tran

Nicht unantastbar

Kritiker wittern eine Scheindebatte. Sie sprechen von Symbolpolitik ohne Gehalt, die sich wie so oft darin erschöpft, das gute Gewissen zu streicheln. Und sie warnen davor, ohne Not Hand an die...
Die Schulen benötigen die Zeit, um sich auf eine neue Art des Unterrichts einzustellen.
Foto: Andy Falconer

Schulen benötigen Zeit für das neue Lernen

Seit Mitte März befinden sich Schüler, Eltern und Lehrer in einem permanenten Ausnahmezustand. Mit der Entscheidung, alle Schulen zu schließen, hat die Landesregierung richtig gehandelt. Sie dürfte...
Deutschland ist nicht durch und durch rassistisch, aber es gibt gefährliche rassistische Tendenzen.
Foto: Euku / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Rassismus in Deutschland: Schwarze Abgeordnete fordern "mehr Bereitschaft zuzuhören"

Die beiden schwarzen Abgeordneten Aminata Touré und Karamba Diaby haben an die Gesellschaft appelliert, sich intensiver mit Rassismus auseinanderzusetzen und bei rassistischen Vorfällen nicht...
Es gehe jetzt darum, "mit Wumms" aus der Krise zu kommen, so Olaf Scholz
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Kein Wumms für die Menschen

So richtig glauben die Menschen in diesem Land nicht an den "Wumms", den das vergangene Woche von der Koalition beschlossene Konjunkturpaket bringen soll. Zumindest nicht an den "Wumms" im eigenen...
Back To Top