Dienstag, 14 Jul 2020
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Die deutschen Gymnasiallehrer halten wenig von der Qualität des Englischunterrichts in Grundschulen. Die Ergebnisse des frühen Fremdsprachenunterrichts seien "sehr enttäuschend", sagte der Bundesvorsitzende des Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag).

Ursula von der Leyen
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Die leere "Green Deal"-Hülle

Nach wie vor sei unklar, worauf die Englischlehrkräfte an den Gymnasien aufbauen könnten. "Im Grunde genommen muss nochmals bei Null begonnen werden", kritisierte Meidinger und stellte der Kultusministerkonferenz "ein Armutszeugnis" aus. Die Minister sollten sich umgehend auf einheitliche Bildungsstandards für Englisch in Grundschulen einigen, die auch Grundkenntnisse im Wortschatz und der Grammatik festschreiben.

Die Stundentafel der Grundschule müsse außerdem so ausgeweitet werden, dass das Frühenglisch nicht auf Kosten des wichtigen Deutschunterrichts gehe. "Und ganz wichtig: Englischunterricht an den Grundschulen soll ausschließlich durch dafür ausgebildete Lehrkräfte erfolgen", forderte Meidinger. Nötig seien Lehrkräfte, die das Fach schwerpunktmäßig an der Hochschule studiert hätten. Meidinger vertritt 90 000 Gymnasiallehrer in Deutschland.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung


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