• Elektroautos können auch Spaß machen. Sie sind zum Beispiel viel leiser als Autos mit Verbrennungsmotor. Sie starten in der Regel auch viel schneller aus dem Stand. Außerdem haben ihre Nutzer zumeist ein besseres ökologisches Gewissen. Trotzdem kommt die Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland anders als etwa in Skandinavien nicht in Schwung.

  • In Berlin trifft sich heute die Autobranche mit der Bundesregierung, um über den Ausbau der Elektromobilität zu beraten. Die Hersteller gehen derzeit in Vorleistung und bringen zahlreiche neue Elektroautos auf den Markt. Doch damit die elektrische Zukunft gelingen kann, sind jetzt andere gefragt: Nur so gibt es endlich mehr Ladesäulen, sowohl im öffentlichen Raum, als auch vor der eigenen Haustür.

  • Noch auf der Automesse IAA im September hat PSA-Chef Carlos Tavares der Idee eines Zusammenschlusses von Peugeot Citroën mit Fiat Chrysler (FCA) eine klare Absage erteilt. "Wir brauchen keine Allianz und konzentrieren uns auf uns." Die intensive Nabelschau hat offenbar zu dem Ergebnis geführt, dass der italienisch-amerikanische Autobauer mit der starken Position im US-Markt wohl doch ganz gut ins wachsende Tavares-Imperium passen würde. Jedenfalls sind die Gespräche mittlerweile kurz vor dem Abschluss, wie es aus Kreisen heißt.

  • Tesla hat "Ja" gesagt. Geht es nach Elon Musk, dem Chef des US-Elektroautopioniers, soll das Werk vor den Toren Berlins schon Ende 2021 die Produktion aufnehmen. Am Standort Grünheide will der Autobauer dann laut Musk zunächst den Kompakt-SUV Model Y, Batteriezellen und Antriebsstränge bauen. Bis zu 10.000 Arbeitsplätze könnten entstehen. Die Zusage von Tesla bedeutet eine Milliarden-Investition - und ist ein Ritterschlag für die Metropolregion Berlin-Brandenburg.