• Die Bundesregierung will Bauern beim Kauf von Narkosegeräten für eine schmerzlose Ferkelkastration mit 22 Millionen Euro unterstützen. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) unter Berufung auf ein Papier des Landwirtschaftsministeriums an den Agrarausschuss im Bundestag. Demnach sollen für dieses Jahr zwei Millionen Euro zur Verfügung stehen, kommendes Jahr dann 20 Millionen. "Ein Start der Förderung ist noch 2019 möglich", schreibt Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

  • Die FDP im Niedersächsischen Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, Homöopathie-Fortbildungen für Landwirte nicht länger mit Steuergeld zu unterstützen. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, sind in diesem Jahr zwei entsprechende Kurse mit Mitteln des Landes gefördert worden. Sie sollten Bauern für den Einsatz der umstrittenen alternativen Heilmethode im Kuhstall schulen. Hermann Grupe, agrarpolitischer Sprecher der FDP, erklärte: "Wer dran glaubt, soll es gerne weiter nutzen, aber nicht subventioniert durch Steuergelder." Die Behandlung bewege sich mehr auf einer Glaubens- als auf einer wissenschaftlichen Basis, so der Agrarexperte.

  • Auf der Monsanto-Spitzelliste steht mit Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt eine weitere prominente Grünen-Politikerin. Das erfuhr der Tagesspiegel (Samstagausgabe) aus der Grünen-Bundestagsfraktion. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass auch Co-Fraktionschef Anton Hofreiter auf der Liste mit Meinungsmachern geführt wird, die die heutige Bayer-Tochter 2017 angelegt hatte, um die erneute Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat auf EU-Ebene durchzusetzen.